Die besten Mittel gegen Fußpilz – Cremes, Salben oder Tabletten?

Fußpilz ist ein sehr unangenehmes Thema. Man bemerkt ihn oft erst dann, wenn es schon zu spät ist und er verursacht Scham, sowie unangenehme Symptome. Jucken, Rötungen und Schmerzen sind nicht selten die Folge. Es gibt natürlich jede Menge Mittel gegen Fußpilz auf dem Markt, die eine schnelle Besserung versprechen. In diesem Artikel werden wir auf alle Möglichkeiten eingehen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Muss ich mit einem Fußpilz zum Arzt, um eine professionelle Therapie zu vollziehen oder genügt es Zuhause zu bleiben, um den Fußpilz behandeln zu können? Soll ich zur Apotheke gehen und ein rezeptfreies Mittel kaufen oder nicht? Diese und weiter Fragen klären wir für Sie.

 

Welches Medikament soll ich verwenden?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Mitteln aus der Apotheke, die von zahlreichen Ärzten verschrieben und empfohlen werden. Ob sich darunter ein wirklich effektives Mittel gegen Fußpilz befindet, ist nicht immer klar. Allerdings schaffen viele der Medikamente schnelle Abhilfe und sie lindern die Symptome. Die Mittel werden in verschiedenen Formen angeboten. Darunter befinden sich beispielsweise Sprays, Tabletten, Cremes, Salben und Puder.

 

Mittel gegen Fußpilz im EinsatzSprays

Fußpilz Sprays kommen häufig zum Einsatz und sind bei Anwendern sehr beliebt. Ein Grund dafür, ist beispielsweise die simple Nutzung und die unterschiedlichen Anwendungsgebiete. Ein Spray kann entweder zur direkten Behandlung der Pilzinfektion eingesetzt werden, aber auch zur Vorbeuge und als Desinfektionsmittel gegen Fußpilz bzw. zum Desinfizieren der Umgebung (Schuhe, Socken). Die Sprays werden einfach auf die jeweiligen Stellen gesprüht und lindern die Symptome, wie Schmerzen, Juckreiz, rissige Haut und wunde Stellen. Ein weiterer Vorteil an den Sprays, ist die rezeptfreie Beschaffung. Man kann einfach im Internet verschiedene Sprays bestellen oder in der örtlichen Apotheke danach fragen. Der Vorteil an der Apotheke liegt darin, sich für seine individuelle Situation beraten lassen zu können. Die Behandlung mit Spray dauert zwischen einer und vier Wochen. Die Dauer ist abhängig von dem Wirkstoff und der Konzentration des Mittels.

 

Gängige und beliebt Fußpilz Sprays sind zum Beispiel:

  • Lamisil Spray
  • Canesten Extra Spray
  • Fungizid-ratiopharm Pumpspray
  • Mykosert Spray
  • Myfungar Schuhspray

 

Mittel gegen Fußpilz am FußFußpilz Creme und Salbe

Ein weiteres effektives Mittel gegen Fußpilz ist die Therapie in Form von speziellen Salben und Cremes. Diese werden auf die betroffenen Stellen der Füße aufgetragen und können dadurch den Pilz von außen bekämpfen.

 

Es gibt Salben mit fungistatischen (pilzhemmenden) Wirkstoffen, die den Fußpilz nicht abtöten, sondern nur dessen Wachstum einschränken. Diese Cremes werden etwa drei bis vier Wochen angewendet, sodass sich die Haut in der Zeit regenerieren kann. Die alten infizierten Hautschuppen fallen nach und nach vom Körper ab und das Mittel hindert den Pilz daran, sich auf neue Hautschuppen zu übertragen.

 

Des Weiteren gibt es fungizide (pilztötende) Cremes und Salben, die den Pilz nicht nur am Wachstum hindern, sondern ihn direkt abtöten. Diese Mittel werden manchmal nur ein einziges Mal angewendet und der Pilz stirb ab. Der Nachteil daran ist, dass viele Patienten die Wirkung nicht bestätigen können, wenn sich der Pilzbefall schon etwas weiter ausgebreitet hat. Somit müssen die relativ stark chemischen Mittel entweder vermehrt angewendet werden oder die Behandlung muss mit fungistatischen Mitteln kombiniert werden. Ist der Pilz im Anfangsstadium kann eine einzige Anwendung allerdings tatsächlich ausreichen. Hierbei sollte man sich am besten den Rat des Arztes einholen, da dieser am besten einschätzen kann, welches Fußpilz Mittel angewendet werden sollte.

 

8 häufig angewandte Cremes sind zum Beispiel:

  • Fungizid-ratiopharm Creme
  • Canesten Creme gegen Haut- und Fußpilz
  • Lamisil Creme
  • Scholl Fußpilz Schutzcreme
  • Fußpilz Creme mit Pferdesalbe

 

Tabletten

Tabletten werden dann gegen Fußpilz angewendet, wenn die herkömmlichen äußerlichen Mittel nicht mehr weiterhelfen. Allerdings sind Tabletten mit fungiziden Wirkstoffen in erhöhter Konzentration streng verschreibungspflichtig. Nur der Arzt kann und darf in solchen Fällen weiterhelfen. Hat der Fußpilz sich so stark ausgebreitet, dass Salben, Sprays und Co nicht mehr helfen, wird die Einnahme von Tabletten empfohlen, sonst jedoch nicht. Die Wirkstoffe gehen bei dieser Behandlungsmethode in die Blutbahn und können somit bestimmte Nebenwirkungen mit sich bringen. Der Fußpilz wird hierbei zwar schnell behandeln, allerdings sind Übelkeit, Magen- Darmprobleme und Kopfschmerzen keine Seltenheit. Deshalb versucht der Arzt die Einnahme von Tabletten gegen Fußpilz weitgehend zu vermeiden. Die gute Nachricht ist allerdings, dass ein Fußpilzbefall selten so hartnäckig ist, dass Salben und Cremes keine Wirkung mehr zeigen. Man sollte die Behandlung so früh wie möglich beginnen, dann muss man sich darüber höchstwahrscheinlich keine Sorgen machen.

 

Bekannte rezeptpflichtige Tabletten sind:

  • Lamisil 250 mg Tabletten
  • Diflucan Derm 50 mg
  • TERBINAFIN-1A Pharma 250 mg Tabletten

 

Puder

Das nächste Mittel, dass wir Ihnen vorstellen wollen, ist sogenanntes Fußpilz Puder. Dieses ist eigentlich nicht wirklich dafür geeignet, um einen Fußpilz abzutöten. Es hat allerdings eine andere Wirkung, die seine Hilfe gegen den Pilz sehr nützlich macht. Das Puder wird auf die Füße und in die Schuhe gestreut und unterbindet die Feuchtigkeit der Füße. Die Pilze fühlen sich in einem feuchten Milieu sehr wohl und können sich besser vermehren. Verhindert man jedoch diese Feuchtigkeit der Füße, kann der Pilz sich nicht mehr so gut ausbreiten. Somit lässt sich dieses Mittel gegen Fußpilz hervorragend zur Vorbeuge und zur Unterstützung einer Fußpilz Behandlung einsetzen.

 

Bekannte und gern genutzte Puder sind:

  • Cloderm Puder
  • Odaban Fuß- und Schuhpuder
  • Gehwol Fußpuder
  • Emcur Fußpilz-Schutzpuder

 

Hausmittel gegen Fußpilz

Natürlich gibt es auch beim Thema Fußpilz jede Menge Hausmittel, die gern im Kampf gegen die Pilze eingesetzt werden. Egal ob es ein Fußbad ist, bei dem man sich abends entspannt vor den Fernseher setzen kann, eine selbstgemachte Paste aus Backpulver und Wasser oder einfach nur ein Ätherisches Öl, dass mit einem Tupfer aufgetragen wird. Die Vielfalt der Hausmittel ist riesig, allerdings ist deren Wirkung genauso umstritten. Die meisten positiven Berichte kommen aus Internetforen oder Videos einiger Anwender, die auf das jeweilige Mittel gegen Fußpilz schwören. Leider gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für eine solche Wirkung verschiedener Hausmittel. Man kann allerdings sagen, dass einige Hausmittel aufgrund Ihrer häufigen Empfehlung parallel zu einer normalen Fußpilz Behandlung eingesetzt werden können. Da die meisten Hausmittel pflanzlich sind, haben sie nur selten negative Auswirkungen. Lassen Sie sich dazu sicherheitshalber von einem Arzt beraten. Man kann auf Hausmittel zurückgreifen, wenn sich der Fußpilz im Anfangsstadium befindet.

 

Häufig genutzte Hausmittel sind:

  • Apfelessig, das auf die Stellen getupft oder in ein Fußbad gegeben wird
  • Lavendel- Teebaum- und ozonisiertes Olivenöl zur äußeren Behandlung oder in Kombination mit einem Fußbad
  • Backpulver, dass als Puder oder Paste genutzt werden kann
  • Honig zur Wundheilung rissiger Hautstellen
  • Propolis zur Wundheilung
  • Knoblauch zur äußeren Behandlung als Antipilzmittel

 

Fazit

Wer von einem Fußpilzbefall betroffen ist dem bleiben letztendlich viele Möglichkeiten, um mit der Behandlung zu beginnen. Viel wichtiger als das Mittel selbst, ist es frühzeitig zu therapieren. Die Pilze können sich dann gar nicht erst am ganzen Fuß ausbreiten und außerdem ist das Mittel, welches zur Behandlung notwendig ist, meist deutlich milder und bekömmlicher für den Körper. Wenn der Pilz sich hingegen schon weiter ausgebreitet hat und womöglich sogar auf den Nagel übergesprungen ist, müssen deutlich stärkere Mittel gegen Fußpilz herhalten, die eventuelle Nebenwirkungen mit sich bringen. Eine früher Reaktion wird somit mit einer kurzen Behandlungsdauer belohnt. Überwinden Sie Ihr Schamgefühl und gehen Sie rechtzeitig zum Arzt.


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