Welche Fußpilz Medikamente sind die Richtigen?

Fußpilz hat gerade am Fuß die idealen Bedingungen, um sich anzusiedeln. Dort ist es meist dunkel, warm und feucht. Im Gegensatz dazu lässt er sich auch in der Regel leicht behandeln. Meist reichen Cremes, Salben, Sprays oder diverse Hausmittel aus. Eher seltener sind Tabletten nötig. Wichtig ist aber auch die Hygiene im Allgemeinen, um wirklich vorzubeugen. Das heißt regelmäßig Handtücher, Bettwäsche, Schuhe und Socken waschen. Dadurch vermeidet man die Ausbreitung und Übertragung des Pilzes. Jetzt klären wir auf welches die Richtigen Medikamente im Kampf gegen Fußpilz sind.

 

Fußpilz Cremes, Salben und Sprays

Diese Fußpilz Medikamente sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. In der Regel enthalten diese Mittel Wirkstoffe, die die Pilze im Wachstum hemmen und abtöten. Die üblichen Wirkstoffe sind aus der Gruppe der:

  • Allylaminen (dazu zählen z. B. Naftifin und Terbinafin)

 

Fußpilz Medikamente dargestelltMeistens werden diese Präparate für 3-6 Wochen angewendet und das ein- bis zweimal täglich. Die Ausnahme sind Medikamente mit dem Wirkstoff Terbinafin. Diese werden oft nur einmal pro Woche verwendet. Die genaue Anwendung jedes einzelnen Medikaments ist natürlich genauestens beschrieben in der Packungsbeilage vorhanden. Sind Sie sich trotzdem unsicher, suchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker auf und fragen Sie diese um Rat.

 

Wichtig: Auch wenn die Behandlung sehr gut wirkt und der Fußpilz bekämpft zu sein scheint, muss die Behandlung bis zum Ende fortgeführt werden, um einen Rückfall zu vermeiden.

 

Generell sind Nebenwirkungen eher selten. Trotzdem kann es eventuell zu leichten Rötungen oder zu einem geringen Brennen auf der Haut kommen. Auch sind die Heilungskräfte bei den Medikamenten mit einer Behandlungsdauer von einer Woche erstaunlich gut. Eine Studie zeigt auf, dass 17 von 100 Patienten ohne äußere Behandlung geheilt werden und 73 von 100 Patienten mit Terbinafin bei einer Anwendungszeit von einer Woche.

 

Damit ist klar: Egal ob Azole oder Allylamine, beides zeigt eine gute Wirkung. Bei leichter Infektion sollten so ziemlich alle Fußpilz Medikamente für die äußere Behandlung bestens geeignet sein.

 

Tabletten

Diese Art von Medikament wird bei Fußpilz erst dann eingesetzt, wenn die Mittel für die äußere Behandlung nicht mehr ausreichen. Auch kann es bei einem gleichzeitigen Nagelpilzbefall helfen.

 

In der Regel werden die Wirkstoffe Itraconazol und Terbinafin verwendet. Bei Terbinafin findet eine Behandlungsdauer von zwei Wochen, bei einer Einnahme pro Tag, statt (Dosis: 250 mg). Itraconazol wird für 4 Wochen eingenommen und das einmal täglich (Dosis: 100 mg). Bei einem zusätzlichen Befall des Nagels verlängert sich die Behandlungsdauer bei den jeweiligen Medikamenten.

 

Tabletten als Fußpilz MedikamenteHaben Tabletten auch Nachteile?

Ja durchaus. Tabletten haben eine höhere Wahrscheinlichkeit für Neben- und Wechselwirkungen. Jedoch sind alle Nebenwirkungen immer nur von sehr kurzer Dauer. Bei Terbinafin kann es zu Geschmacks- und Geruchsverlust oder zu Magen-Darm-Problemen kommen. Itraconazol kann Schwindel, Hautausschläge, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Probleme mit sich bringen. Da es auch zu Wechselwirkungen kommen kann, sollte der Hausarzt über alle Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, Bescheid wissen. Leberschäden sind allerdings eher nicht der Fall. Bei schon vorhandenen Leberschäden sollte ebenfalls der Hausarzt informiert werden, da davon die generelle Einnahme und Dosis abhängt.

 

Wie sieht es mit Hausmitteln aus?

Hausmittel als Fußpilz Medikamente sind durchaus in Betracht zu ziehen. Es gibt viele verschiedene Mittel und Anwendungsweisen. Ausprobieren ist die Devise. Am beliebtesten sind Fußbäder mit Apfelessig, Lavendelöl oder Teebaumöl.

 

Fazit

Bei einem Fußpilzbefall gilt es schnell zu handeln. Sollten Sie von einem Fußpilz im Anfangsstadium befallen sein, reicht es in der Regel aus, wenn Sie Medikamente für eine äußere Behandlung einsetzten. Auch Hausmittel sind dann absolut legitim. Sollte der Befall stärker werden oder bereits sein, kann es sein, dass der Arzt ein Antimykotikum in Tablettenform verschreibt. Auch wenn dies selten der Fall ist, kann die Einnahme zur Notwendigkeit kommen. In der Regel lässt sich sagen, dass Sie sehr schnell mit der Behandlung beginnen sollten. Wie bei allen Erkrankungen gilt die Devise: Je früher Sie beginnen, desto einfacher wird die Behandlung verlaufen. Demensprechend müssen Sie die Fußpilz Medikamente nur für eine kurze Zeit einnehmen, was zusätzlich auch besser für das Wohlbefinden des Körpers ist.

 

Quelle: https://www.gesundheitsinformation.de/was-hilft-gegen-fusspilz.2675.de.html?part=behandlung-mc


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