Die 14 besten Fußpilz Hausmittel

Es gibt jede Menge Fußpilz Hausmittel, die in den verschiedensten Foren und Beiträgen empfohlen werden. Viele Anwender dieser Mittel berichten von hervorragenden Ergebnissen, während die Schulmedizin diese Hausmittel eher ablehnt. Was ist dran, an der positiven Erfahrung einiger Nutzer? Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die 14 besten Hausmittel gegen Fußpilz vor und nennen Ihnen deren Vor- und Nachteile, damit Sie wissen, welche dieser Mittel für Sie in Frage kommen und von welchen Sie besser die Finger lassen.

 

Alle Fußpilz Hausmittel im Überblick:

  • Fußbäder
  • Apfelessig
  • Knoblauch & Zwiebeln
  • Backpulver
  • Honig
  • Heilerde
  • Teebaumöl
  • Johanniskraut
  • Ozonisiertes Olivenöl
  • Grapefruitkernextrakt
  • Acidophilus
  • Kokosöl
  • Propolis
  • Urin

 

Im weiteren Verlauf des Artikels werden wie Ihnen jedes Hausmittel genauer erklären. Außerdem gehen wir für Sie ebenfalls auf die Vor- und Nachteile ein, wie beispielsweise die Kosten oder ob der Aufwand bei der Anwendung sehr groß ist.

 

Fußbad gegen Fußpilz (mit schwarzem Tee)

Das erste Hausmittel erfordert keinen großen Aufwand, wenn Sie damit Ihren Fußpilz behandeln wollen. Sie nehmen dazu einfach eine Schüssel, in der Ihre Füße genug Platz haben. Anschließend füllen Sie die Schüssel mit 1,5 Liter heißem Wasser auf und legen darin etwa 6 – 8 Teebeutel mit schwarzem Tee ein. Warten Sie eine Weile bis Sie Ihre Füße in das Wasser eintauchen können und baden Sie diese dann etwa 30 bis 45 min. in dem Wasser. In schwarzem Tee ist Tannin enthalten. Dieser Wirkstoff tötet Pilze gut ab sodass Sie diese Prozedur täglich wiederholen sollten. Außerdem hilft er gut gegen Juckreize.

 

Vorteile:

  • Gute Wirkung
  • Leicht zuzubereiten
  • Erfordert wenig Aufwand während der Anwendung

 

Nachteile:

  • Erfordert etwas Zeitaufwand während des Einwirkens

 

Apfelessig als Fußpilz HausmittelApfelessig

Apfelessig wird bei vielen Erkrankungen als Hausmittel empfohlen und auch bei einem Fußpilz findet es seine Anwendung. Essig hat eine positive Wirkung gegen den Juckreiz, der an den Füßen, durch den Pilzbefall ausgelöst wird. Außerdem tötet es Keime ab und ist somit ein wahres Wundermittel, auf das viele Anwender schwören. Man kann Apfelessig kann man auf verschiedene Arten anwenden. Entweder sie tragen es, mit einem Wattebausch, pur auf die betroffenen Stellen auf oder Sie baden in mit Wasser verdünntem Essig. Das Verhältnis bei einem Fußbad sollte bei etwa 1:4 liegen und die Füße sollten für etwa 20 bis 30 Minuten darin gebadet werden. Die dritte Möglichkeit ist es, ein paar Socken in dem Essigwasser einzulegen und anschließend einfach zu tragen. Das eignet sich besonders, wenn man gerade eine Ruhephase einlegt, wie beispielsweise abends vor dem Fernseher. Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Gerbrauch gut ab.

 

Vorteile:

  • Vielfältig einsetzbar
  • Sehr günstig erhältlich

 

Nachteile:

  • Keine medizinisch bestätigte Wirkung

 

Knoblauch und Zwiebeln

Auch Zwiebeln und Knoblauch werden gern auf „Omas alte Hausmittelliste“ gesetzt. Immer wieder werden diese Mittel eingesetzt und auch bei Fußpilz können sie den Betroffenen helfen. Die Anwendung ist bei beiden Mitteln dieselbe, weshalb wir nur eines als Beispiel nutzen. Reiben Sie eine Knoblauchzähe an die betroffenen Stellen, zwischen den Zehen und an die Fußsohle. Tragen Sie, wenn möglich Baumwollsocken, um einen verstärkten Schweißausstoß zu unterbinden. Sie können diesen Prozess mehrmals täglich anwenden und besonders vor dem Schlafengehen ist diese Methode sehr effektiv, weil der Wirkstoff im Knoblauch (Allicin) dann sehr gut einwirken kann. Allicin wirkt pilztötend uns ist damit wunderbar gegen Fußpilz geeignet. Sie können den Effekt noch verstärken, indem Sie Knoblauch oder Zwiebeln mit der Nahrung aufnehmen. Die Wirkung sollte nach einigen Tagen sichtbar sein.

 

Vorteile:

  • Sehr einfach Anwendung
  • Extrem günstig
  • Sehr geringer zeitlicher Aufwand

 

Nachteile:

  • Unangenehmer Geruch

 

Backpulver

Sie können Ihre Füße mehrmals täglich mit Backpulver einpudern, um einen Fußpilz zu behandeln. Auch die Socken und die Schuhe können mit eingepudert werden. Das sorgt dafür, dass die Füße sehr trocken bleiben und die Feuchtigkeit des Schweißes entzogen wird, die dem Pilz beim Wachsen hilft. Besonders für Menschen, die zu starkem Schwitzen neigen, ist diese Methode sehr gut geeignet, um die Füße trocken zu halten. Dieses Fußpilz Hausmittel ist eher zusätzlich und nicht zur alleinigen Behandlung geeignet. Es hindert den Pilz am Wachsen, tötet den bestehenden Pilz jedoch nicht ab.

 

Vorteile:

  • Backpulver ist sehr günstig
  • Überall erhältlich
  • Besonders für Menschen geeignet, die stark Schwitzen

 

Nachteile:

  • Wirkt eher zusätzlich präventiv als direkt fungizig (pilztötend)

 

Honig

Auch Honig ist ein sehr bekanntes Hausmittel bei vielen verschiedenen Erkrankungen, von der normalen Erkältung bis hin zu Erkrankungen, wie Fußpilz. Sie können Honig einfach auf die betroffenen Stellen auftupfen, an denen sich der der Fußpilz angesiedelt hat. Durch einige antimykotische Wirkstoffe ist Honig sehr gut gegen Fußpilz geeignet. Sie können ihn beliebig oft auftragen. Besonders Manukahonig wird aufgrund seines positiven Rufs sehr gern genutzt. Außerdem hat der Honig einen weiteren Vorteil: Sie können ihn einfach zum Frühstück essen, wenn Sie ihn nicht mehr gegen den Pilz benötigen.

 

Vorteile:

  • In jedem Supermarkt erhältlich
  • Viele positive Eigenschaften

 

Nachteile:

  • Etwas teurer in der Beschaffung, zumindest dann, wenn die Qualität höher ist

 

Heilerde

Heilerde ist ein simples Hausmittel gegen Fußpilz und Sie können es in fast jeder Apotheke erwerben. Sie können Heilerde, ganz ähnlich wie Backpulver, auch einfach auf die Füße pudern und anschließend Socken aus Baumwolle oder anderen Naturfasern tragen, damit die Füße warm bleiben und die Erde besser am Fuß haftet. Zusätzlich lässt sich Heilerde auch mit Wasser mischen und zu einem Brei anrühren, den man ähnlich wie eine Salbe auf die betroffenen Stellen auftragen und einwirken lassen kann. Sie können die ein Heilerde Gemisch mit Wasser sogar trinken, um den Körper von innen, beim abtöten des Pilzbefalls zu unterstützen und weitere Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten.

 

Vorteile:

  • Heilerde hat viele positive Wirkungen
  • Kann in verschiedenen Formen genutzt werden (von außen und innen)

 

Nachteil:

  • Nicht in jedem Supermarkt erhältlich (nur in Apotheken oder Spezialmärkten)

 

Teebaumöl

Das „Wunderöl“ hat nicht nur zur Behandlung von Fußpilz seinen guten Ruf verdient. Es wird außerdem zur Wundheilung eingesetzt und wirkt entzündungshemmend. Teebaumöl kann sehr gut auf die Füße aufgetragen und anschließend einmassiert werden. Wenn Sie das Öl 2 – 3 Mal täglich anwenden, können Sie damit rechnen, dass der Fußpilz innerhalb weniger Tage gelindert wird. Das Öl wirkt fungizid (pilztötend) und hat weitere positive Wirkungen für Ihre Haut.

 

Vorteile:

  • Sehr gute Wirkung (laut der Anwender)
  • Einfache und simple Anwendung
  • Hat weitere positive Eigenschaften für die Haut
  • Lindert den Juckreiz

 

Nachteil:

  • Keine schulmedizinisch bestätigte Wirkung
  • In guter Qualität ist das Öl etwas teurer

 

Johanniskraut als Fußpilz HausmittelJohanniskraut

Johanniskraut ist ein Geheimtipp, der von verschiedenen Anwendern empfohlen wird. Es soll mehrmals täglich auf die Stellen aufgetragen werden, die von dem Pilz infiziert worden. Allerdings ist die Wirkung im Bezug auf Fußpilz fragwürdig, da wenig darüber berichtet wurde. Johanniskraut hat aber eine entzündungshemmende Wirkung, was dazu führt, dass es sich auch auf Fußpilz positiv auswirken kann.

 

Vorteile:

  • Lindert die Entzündungen auf der Haut

 

Nachteile:

  • Es ist nicht viel darüber bekannt (bei der Wirkung als Hausmittel gegen Fußpilz)

 

Ozonisiertes Olivenöl

Olivenöl ist wird im Prinzip genau wie das Teebaumöl angewandt. Sie können es auf betroffene Stellen auftupfen und einmassieren. Es kann auch in Kombination mit Teebaumöl genutzt werden, da dessen Wirkung ähnlich und die Verträglichkeit zwischen den Ölen sehr gut ist. Außerdem können Sie mit den Ölen ein Fußbad anmischen und auch der Kombination mit anderen ätherischen Ölen, wie Salbei- oder Lavendelöl spricht nichts dagegen. Die Öle haben eine keimreduzierende Wirkung und sind daher wunderbar als Fußpilz Hausmittel geeignet.

 

Vorteile:

  • Gut mit anderen Ölen kombinierbar
  • Einfach zu erwerben

 

Nachteile:

  • Normales Olivenöl wirkt nicht so gut wie ozonisiertes Öl

 

Grapefruitkernextrakt – Bestes Hausmittel gegen Fußpilz?

Dieses geheime Hausmittel hat etwa gegen 100 verschiedene Pilzarten eine tödliche Wirkung. Diese Wirkungen haben zwar viele chemische Mittel auch, allerdings hat dieses Mittel noch eine weitere positive Eigenschaft. Es hat keinerlei negative Auswirkungen gegen die natürlichen Mikroorganismen auf der Haut und somit ist es ein deutlich verträglicheres Mittel, als jedes chemische Mittel aus der Apotheke. Das Extrakt kann ebenfalls wieder pur auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die Anwendung kann 2 – 3 Mal täglich wiederholt werden. Wenn Sie das Extrakt erwerben möchten empfiehlt sich das Internet, allerdings ist es nicht so günstig, wie manch andere Hausmittel.

 

Vorteile:

  • Sehr effektive Wirkung gegen verschiedene Pilzarten
  • Einfache Anwendung

 

Nachteile:

  • Nicht im Supermarkt erhältlich
  • Anschaffungskosten sind etwas höher

 

Acidophilus

Diese Bakterienart wird beispielsweise zur Herstellung einiger Milchprodukter genutzt. Sie wirken sehr gut gegen Pilze und sorgen dafür, dass sich diese nicht mehr ausbreiten können. Man kann Acidophilus in Pulverform erhalten und und dieses Pulver einfach über die Füße pudern. Auch die Socken können damit behandelt werden. Die Pilze werden dadurch sehr gut bekämpft, weil sie sich nicht mehr ausbreiten können. Außerdem bleiben die Füße durch das Pulver sehr trocken., wodurch sich Pilze nicht mehr wohl fühlen.

 

Vorteile:

  • Wird zusätzlich auch präventiv eingesetzt
  • Ist einfach anzuwenden

 

Nachteile

  • Man findet nicht viele Informationen, die die Wirkung gegen Fußpilz bestätigen

 

Kokosöl

Dieses Öl hat eine sehr gute entzündungshemmende und allgemein heilende Wirkung und wird deshalb auch bei verschiedenen Erkrankungen zur Wundheilung genutzt. Kokosöl bildet eine schützende Schicht über der Haut und sorgt somit dafür, dass die Haut geschmeidig und weicher wird. Es kann wunderbar mit Acidophilus kombiniert und vor dem Einsatz des Pulvers, in die betroffenen Stellen einmassiert werden. Die Füße sollten dann über Nacht mit Baumwollsocken bedeckt werden. Sie können Kokosöl im Nachhinein als präventives Mittel nutzen, um eine erneute Pilzinfektion zu verhindern. Es kann sogar als Ersatzmittel für chemische Hautcremes genutzt werden, da es die Haut beruhigt, pflegt und mit Feuchtigkeit versorgt.

 

Vorteile:

  • Unglaublich vielseitig einsetzbar
  • Präventives Mittel gegen Fußpilz

 

Nachteile:

  • Die Wirkung beruht auf Erfahrungsberichten, da es wie die meisten Fußpilz Hausmittel, nicht getestet oder bestätigt wurde

 

Urin

Eigenurin wurde früher oft als Hausmittel gegen Erkältungen und Halsschmerzen eingesetzt. Auch gegen Fußpilz soll es helfen. Jedoch ist die Wirkung hierbei sehr umstritten. Es gibt einige Anwender die auf die Hilfe von Eigenurin schwören und in der Anfangsphase des Pilzes, spricht nichts gegen den Einsatz des Mittels.

 

Vorteile:

  • Keine Kosten

 

Nachteile:

  • Unangenehme Anwendung
  • Umstrittene Wirkung

 

Propolis

Zu guter Letzt wollen wir Ihnen ein wahres Wundermittel der Natur vorstellen. Propolis wird von Bienen hergestellt und dient diesen zum Schutz gegen Krankheitserreger und Keime. Das Mittel kann pur auf den Fußpilz aufgetragen werden und soll innerhalb weniger Tage helfen. Es wird auch im Kampf gegen Wunden, Pickel, Entzündungen und zum Gurgeln bei Erkältungen eingesetzt. Sie sollten es bei einem Imker in Ihrer Umgebung kaufen oder im Internet bestellen. Propolis ist in kleinen Mengen nicht ganz günstig, allerdings benötigen Sie nicht viel davon.

 

Vorteile:

  • Schnelle Wirkung
  • Leichte Anwendung

 

Nachteile:

  • Nicht ganz leicht zu beschaffen (Fragen Sie einen Imker in Ihrer Umgebung)

 

Kombination verschiedener Fußpilz HausmittelKombination verschiedener Hausmittel

Selbstverständlich lassen sich verschiedene Hausmittel miteinander kombinieren. Sie können beispielsweise zur Behandlung feuchter, stark schwitzender Füße ein Backpulver nutzen, um die Füße und die Fußbekleidung dauerhaft trocken zu halten. Parallel dazu sollten Sie den eigentlichen Fußpilzbefall mit anderen Mitteln, wie z.B. einem fungiziden Mittel, wie Teebaumöl oder Apfelessig behandeln. Abends können Sie zusätzlich ein Fußbad mit schwarzem Tee durchführen, um die Fußpilz Hausmittel perfekt miteinander zu kombinieren und somit dem Pilz keine Chance zu lassen.

 

Besteht ein Risiko bei einem Fußpilz Hausmittel?

Auch mit Hausmitteln sollte man es nicht maßlos übertreiben. Viele der Mittel sollten nur in geringen Mengen und nicht über einen langen Zeitraum aufgetragen werden. Bei ätherischen Ölen empfehlt sich das verdünnen mit Wasser, während man bei Fußbädern auf die Dauer achten sollte. Wenn die Füße zu sehr eingeweicht werden, kann das beispielsweise dazu führen, dass Keime in die Haut eindringen. In der Regel lässt sich aber sagen, dass eine Behandlung mit Hausmitteln viel geringere Nebenwirkungen oder Risiken mit sich bringt, als eine Behandlung mit chemischen Präparaten.

 

Ab wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn Sie einen Pilzbefall im Anfangsstadium behandeln möchten, ist es absolut in Ordnung Fußpilz Hausmittel zur Therapie einzusetzen. Wenn man weiß woran man Fußpilz erkennt, ist es kein Problem, nicht sofort einen Arzt aufzusuchen. Schaden kann es natürlich trotzdem nicht, wenn Sie sich eine Diagnose einholen. Sollten die Symptome schlimmer werden, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn nur dieser kann Ihnen sagen, wie Sie einen Fußpilz mit antimykotischen Arzneimitteln behandeln können. Besonders wenn die Nägel mit befallen sind und ein Nagelpilz entstanden ist, hilft meistens nur noch eine schulmedizinische Behandlung.

 

Fazit

Sie wissen jetzt, welche Fußpilz Hausmittel am effektivsten gegen einen Befall sind und wie Sie diese simpel anwenden können. Wir haben Ihnen deren Vor- und Nachteile aufgezeigt und Sie wissen, wo Sie diese Mittel herbekommen. Ob Sie auf Hausmittel gegen Fußpilz zurückreifen oder doch lieber eine professionelle Diagnose einholen, bleibt Ihnen natürlich selbst überlassen. Allerdings sollten Sie unbedingt zu einem Arzt gehen, wenn Sie merken, dass Ihre Symptome sich verschlechtern. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Behandlung und hoffen, dass wir Ihnen helfen können.

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