Fußpilz erkennen – alle Symptome und was Sie dagegen tun können

Der Fußpilz ist eine der weit verbreitetsten Infektionen. Er ist weder hochgradig gefährlich, noch ist er stark einschränkend im Alltag. Kommt man jedoch für lange Zeit nicht ins Handeln und hofft auf einfach eintretende Besserung, kann es ganz schön unangenehm werden. Auch verlängert sich mit dem Warten die Behandlungsdauer und Abheilungszeit. Wenn Sie also den Verdacht auf Fußpilz erkennen und ihn mit den folgenden Symptomen bestätigen können, sollten Sie schnell ins Handeln kommen.

 

Fußpilz erkennen rechtzeitigSymptome des Pilzes

Es gibt viele verschiedene Symptome. Meist beginnt es zwischen den Zehen mit einem unangenehmen Juckreiz. Den Fußpilz erkennen die meisten Menschen schon hier. Darauf folgen Risse in der Haut, sie fängt an zu nässen und zu schuppen. Anschließend quillt die Haut auf und schuppt immer großflächiger.

 

Neben den Zehen-Zwischenräumen ist auch häufig der Fußrücken, die Fußsohle oder die Oberseite der Zehen betroffen. Fußpilz macht sich ziemlich deutlich bemerkbar. Es fängt immer an zu schuppen, zu jucken, zu verhornen oder Bläschen zu schlagen. Eher selten wächst ein Fußpilz an der Ferse.

 

Die Bläschen bilden sich problemlos zwischen den Zehen aber auch auf dem Fußrücken und der Fußsohle. Sie sind mit Flüssigkeit gefüllt und vergrößern sich immer weiter. Sie können sich sogar vereinzelt zusammenschließen und zu einer größeren Blase werden. Platzt diese, so bleibt eine Wunde und offene Stelle der Haut über. Der Kontakt oder die Reibung von Socken und Schuhen verursacht jedes Mal Schmerzen.

 

Die verhornende Variante des Fußpilzes ist eher unauffällig und breitet sich meist an der Ferse, dem Ballen, und der Fußseite aus. Den Fußpilz erkennen dort Patienten erst viel später. Die betroffenen Stellen sind meist etwas dunkler als die gesunde und normale Hornhaut und wird uneben und schuppig. Da diese Form des Fußpilzes nicht besonders auffällt, wird sie meist auch gar nicht als Fußpilz wahrgenommen, sondern eher als trockene Haut. Die betroffenen Stellen breiten sich aus, treffen dann oftmals aufeinander und verbinden sich zu einer großen Fläche. Die Haut kann dann vereinzelt unter Schmerzen einreißen.

 

Nach großräumiger Ausbreitung am Fuß, kann der Pilz übrigens noch weiter hoch wandern. Er kann sich an beliebig vielen anderen Stellen der Haut ansiedeln, wie zum Beispiel der Ellenbeuge oder der Kniebeuge. Das Ganze hängt stark von der Hygiene ab.

 

Wieso bekommt man überhaupt einen Pilzbefall?

Es gibt sehr viele verschiedene Fußpilz Ursachen. Der Fußpilz fühlt sich an Orten wohl, an denen es warm, feucht und dunkel ist. Das kann zum Beispiel eine Sauna, ein Schwimmbad, eine Umkleide oder sogar das eigene Paar Schuhe sein. Vorab, in der Umgebung kann man keinen Fußpilz erkennen. Die Pilze übertragen sich mittels Sporen, die sie aussenden.

 

Es ist daher also wichtig, auf die eigene Hygiene zu achten. Falls Sie bei sich den Fußpilz erkennen, sollten die Klamotten und Schuhe häufig gewaschen und desinfiziert werden. Auch Handtücher müssen regelmäßig gewaschen werden und sollten separat genutzt werden. Das heißt, Sie sollten extra für die Füße ein eigenes Handtuch parat halten. In Schwimmbädern, Umkleiden und Saunen müssten Sie möglichst immer Badelatschen verwenden und die Handtücher sollten immer nach der Nutzung gewaschen werden.

 

Die Vorkehrungen sind aber nicht nur bei einem Befall des Pilzes gut. Auch als Vorsorge oder für die Nachhaltigkeit, dass er nicht wieder auftaucht, eignen sich diese Tipps wunderbar.

 

Fußpilz erkennen und behandelnWas kann man gegen den Fußpilz tun?

Zum Glück lässt sich der Fußpilz relativ einfach und auch schnell behandeln. Je nachdem, wie fortgeschritten er ist. Zum einen gibt es Fußpilz Salben, Cremes, Sprays und Hausmittel, die bei leichtem bis mittlerem Befall, durchaus sehr gute Dienste erweisen. In der Regel werden die Medikamente, für einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen, ein- bis zweimal täglich angewendet. Einige wenige Mittel, wie zum Beispiel dieses Lamisil Spray, benötigen nur eine Woche der Behandlungszeit, mit nur einer Anwendung am Tag. Der Heilungserfolg ist dabei genauso groß, wie bei den anderen Mitteln.

 

Hilft das alles auch nicht weiter, werden Tabletten als Therapie angewendet. Diese werden in einem Zeitraum von 2 bis 4 Wochen eingenommen (je nach Wirkstoff) und können sogar gleichzeitig auch gegen Nagelpilz helfen. Diese Tabletten haben allerdings auch ein nicht außer Acht zulassendes Risiko an Neben- und Wechselwirkungen. Solche Tabletten werden vom Arzt verschrieben und sind nicht rezeptfrei erhältlich. Mit dem Arzt wird dann die Dosis und die Dauer der Einnahme abgesprochen. Durch die Wechselwirkungen, die auftreten können, ist es unheimlich wichtig, Ihren Arzt über regelmäßig einzunehmende Medikamente zu informieren, wie zum Beispiel Bluthochdrucktabletten o. Ä.

 

Welche Pilze befallen den Fuß?

Im Grunde sind es 3 verschiedene Pilze. Der Fadenpilz, der Hefepilz und der Schimmelpilz.

 

Hefepilz

Dieser zieht die feuchten und warmen Gebiete vor, zum Beispiel in kleinen Hautfalten und Zwischenräumen oder auf Schleimhäuten. Ja, auch der Körperinnere Raum kann betroffen sein, wie beispielsweise die Mundschleimhäute. Der bekannteste Hefepilz nennt sich Candida albicans.

 

Fadenpilz (Dermatophyt)

Dieser Pilz besitzt ein Enzym, welches das Keratin unseres Körpers spalten kann. Keratin ist die menschliche Hornsubstanz. Dort, wo sich diese Substanz befindet, können sie sich ansiedeln, wie zum Beispiel in der Hornhaut, den Haaren oder dem Nagelbett der Finger- und Fußnägel.

 

Schimmelpilz

Der sogenannte Schimmelpilz tritt nur in Kombination mit anderen Pilzen auf, da er das Keratin nicht aufspalten kann. Ist jedoch eine Stelle des Körpers, beispielsweise mit einem Fadenpilz befallen, hat der Schimmelpilz die Möglichkeit sich dort anzusiedeln.

 

Fazit

Wenn Sie bei sich einen Fußpilz erkennen, sollten Sie auf keinen Fall zögern Ihn zu behandeln. Je früher, desto besser. So kann man Schlimmeres vermeiden und bleibt bei einer noch relativ kurzen Behandlungsdauer. Wir hoffen unser Beitrag hat etwas Klarheit verschaffen und einen Fußpilz erkennen Sie nun im Handumdrehen.


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