Fußpilz behandeln – Welche Behandlung ist die richtige?

Ein Fußpilz ist heutzutage keine Seltenheit mehr, denn etwa 70 % der gesamten deutschen Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an dieser Erkrankung. Sie ist in keinem Fall sehr gefährlich oder lebensbedrohlich. Allerdings ist es ratsam, dass Sie einen Fußpilz behandeln. Wenn die Infektion nicht richtig behandelt wird, kann es zu sehr unangenehmen Folgen kommen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch die Lebensqualität stark einschränken können. So kann es tatsächlich passieren, dass die Schmerzen so stark werden, dass sie Ihre Mobilität einschränken. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Pilz auf Ihre Nägel überspringt. Damit Ihnen das nicht passiert, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, wie Sie eine erfolgreiche Fußpilz Behandlung durchführen können.

 

Woran erkennt man einen Pilzbefall der Füße?

Eine Hauterkrankung wie Fußpilz, zeigt sich an ganz bestimmten Symptomen und Orten. Besondern gern bildet sich ein Fußpilz zwischen den Zehen, aber auch an der Sohle, den Außenkanten oder dem Fußrücken und der Ferse kann es zu einem Pilzbefall kommen.

 

Den Fußpilz erkennen Sie an folgenden Anzeichen:

  • Juckreize zwischen den Zehen oder anderen Stellen der Füße
  • Hautrötungen
  • Offene und rissige Stellen
  • Eine starke Schuppenbildung, unter der sich wunde offene Stellen bilden, die stark gereizte Haut vorweisen
  • Weiße gequollene Hautstellen
  • Schmerzen an den betroffenen Stellen
  • Mobilitätseinschränkungen

 

Achten Sie auf diese und andere ähnliche Symptome und zögern Sie keinesfalls mit einer passenden Behandlung zu beginnen. Umso schneller Sie starten, desto leichter wird die Behandlung und die Komplikationen halten sich in Grenzen. Ein Befall kann nach einer Woche bereits vorüber sein oder aber vier anstrengende Wochen mit sich bringen. Sie entscheiden!

 

Muss ich zwingend zum Arzt?

In der Regel ist es bei einer Infektion nicht zwingend notwendig zum Arzt zu gehen, da es genügend Möglichkeiten gibt, mit denen man den Fußpilz selbst behandeln kann. Allerdings gibt es einige, wenn auch wenige Krankheiten, die man mit Fußpilz verwechseln kann. Beispielsweise können verschiedene Ekzeme oder ein Befall von Schuppenflechte ähnlich wie ein Fußpilz aussehen, auch wenn es selten zu Verwechselungen kommt. Sie müssen daher nicht unbedingt zum Arzt gehen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, ist es natürlich ratsam, sich eine professionelle Diagnose einzuholen.

 

Es spricht absolut nichts dagegen. In einigen Fällen hingegen sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Nämlich dann, wenn Sie schwanger sind oder wenn bei Ihnen die Mittel nicht anschlagen, die Sie sich aus der Apotheke besorgt haben. Bei Schwangeren ist es deshalb ratsam, weil einige Mittel Nebenwirkungen mit sich bringen können. Diese Nebenwirkungen können natürlich genauso schädlich für ein ungeborenes Kind werden. Im zweiten Fall ist so, dass ein Fußpilz in seltenen Fällen sehr hartnäckig sein kann. Das kann verschiedene Gründe haben, aber am häufigsten kommt dieses Phänomen vor, wenn der Betroffene zu spät mit der Behandlung begonnen hat.

 

Wie kann ich Fußpilz behandeln?

Normalerweise kann man Fußpilz problemlos ohne ärztliche Hilfe behandeln. Es gibt heutzutage sehr viele Möglichkeiten, um eine solche Behandlung zu Hause durchzuführen. Die meisten Mittel gegen Fußpilz erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer lokalen Apotheke. Damit Sie zu den richtigen Medikamenten greifen, geben wir Ihnen eine Übersicht zu verschiedenen Arten von Mitteln und deren Wirkstoffen.

 

Fußpilz behandeln mit Cremes, Salben und SpraysDiese Mittel helfen Ihnen

Es gibt verschiedene Präparate, die Sie in Kombination oder einzeln einsetzen können, um Ihren Pilzbefall zu bekämpfen. Zu den effektivsten Mitteln zählen Fußpilz Sprays, Salben, Cremes, Tabletten und Puder. Die am Häufigsten enthaltenen Wirkstoffe solcher Mittel sind Bifonazol, Terbinafin, Itraconazol, Miconazol und Clotrimazol.

 

Sie alle gehören zur Gruppe der Antimykotika und sorgen entweder dafür, dass der Pilzbefall gestoppt wird, sodass sich die Haut allein regeneriert oder aber der Pilz vollständig abgetötet wird. Man unterscheidet zwischen fungistatischen (pilzhemmenden) und fungiziden (pilztötenden) Mitteln.

 

Außerdem gibt es sogenannte Breitbandpräparate, die nicht nur gegen einen speziellen Pilzbefall helfen, sondern so ausgelegt sind, dass sie fast jede Art von Fußpilz behandeln können. Dazu gehören beispielsweise Faden- Hefe- und Schimmelpilze. Ein weiterer Vorteil dieser Behandlung ist, dass die Mittel ebenfalls gegen Bakterien und Pilzsporen wirken. Die am Häufigsten verwendeten Wirkstoffe in solch einem Breitbandpräparat sind Bifonazol und Clotrimazol. Das Gute daran ist, dass man sich den Gang zum Arzt spart, da es nicht so wichtig ist, zu wissen, an welcher Art von Pilz man erkrankt ist. Wenn man hingegen einen Fußpilz behandeln möchte und dabei auf spezifische Mittel oder Wirkstoffe zurückgreift, kann es passieren, dass man einen Wirkstoff wählt, der nicht gegen die Art von Pilz hilft, von dem man befallen wurde.

 

Welches Mittel sollte ich jetzt nehmen?

Sie können auf jede Art von Mittel zurückgreifen, dass die Wirkstoffe enthält, die wir Ihnen weiter oben aufgezählt haben. Wenn Sie eine Salbe nutzen möchten, empfehlen sich beispielsweise folgende Fußpilz Cremes:

  • Fungizid ratiopharm Creme
  • Clotrimazol AL 1% Creme
  • Canesten Extra

 

Es gibt auch unzählige Sprays, auf die viele Betroffene zurückgreifen. Ähnlich wie eine Creme trägt man das Spray einfach auf die betroffenen Stellen auf, je nach Empfehlung des Herstellers.

 

Einige bekannte Sprays sind beispielsweise:

  • Fungizid ratiopharm Spray
  • Fußpilz Spay von PINPOXE
  • Canesten Extra Spray

 

Wie führt man eine Therapie mit Cremes oder Sprays durch?

Die meisten Menschen, die Ihren Fußpilz behandeln möchten, haben Angst vor einer sehr komplizierten Therapiezeit. Allerdings ist die Therapie eines Pilzbefalls mittlerweile alles andere als schwer. Die meisten Breitbandpräparate müssen nur ein- oder zweimal täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die Mittel wirken in der Regel so stark gegen die Pilzerreger, dass diese Art der Behandlung ausreicht und nicht viel mehr gemacht werden muss. Wichtig ist nur, dass Sie nach jedem Auftragen des Fußpilz Mittels Ihre Hände gut waschen, um zu verhindern, dass die Pilzsporen mit diesen in Berührung kommen und sich so zu anderen Stellen des Körpers übertragen können.

 

Wie lange dauert eine Behandlung?

In der Regel wirken die Mittel sehr schnell und effektiv. Je nachdem wie stark sich Ihr Fußpilzbefall schon ausgebreitet hat, kann eine Behandlung mit Cremes, Salben und Spray zwischen einer und vier Wochen dauern. Allerdings werden die meisten Anwender nach wenigen Tagen bereits die ersten deutlichen Besserungen feststellen können. Sollten Sie einen Fußpilz hingegen nicht beachtet haben und dieser konnte sich ungehindert ausbreiten, kann es passieren, dass er die Nägel befällt. Das kann eine Behandlungsdauer von bis zu 12 Monaten nach sich ziehen und zeigt, wie wichtig eine schnelle Behandlung ist.

 

Ist der Einsatz von Tabletten notwendig?

Sollten Sie mit den gewünschten Mitteln keinen Erfolg erzielen, was allerdings in den häufigsten Fällen nicht der Fall sein wird, empfehlt es sich einen Arzt aufzusuchen und sich ein Antimykotikum in Tablettenform verschreiben zu lassen. Dies sollte wirklich nur dann passieren, wenn kein rezeptfreies Mittel geholfen hat. Tabletten gegen Fußpilz bringen in der Regel einige Nebenwirkungen mit sich. Häufig kommt es beim anwenden dieser Mittel zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Magen- und Darmproblemen. Ihr Arzt wird außerdem genau mit Ihnen besprechen, ob Sie andere Medikamente zu sich nehmen und wenn ja, wie sich diese mit dem Medikament vertragen, das er Ihnen verschreibt.

 

Fußpilz behandeln mit HausmittelnWas versprechen Hausmittel?

Der Beleg dafür, dass Hausmittel gegen Fußpilz helfen, steht leider noch in den Sternen. Es gibt viele ehemalige Anwender, die auf eine Behandlung mit verschiedenen Hausmitteln, wie Apfelessig, schwarzem Tee, ätherischen Ölen oder Backpulver schwören. Leider gibt es keine Garantie oder einen wissenschaftlichen Beleg für die Hilfe solcher Mittel bei einem Fußpilzbefall. Jedoch berichten viele Personen in Internetforen, dass Sie sich mit solchen Mitteln vollständig heilen können.

 

Ärzte werden in der Regel davon abraten, es sei denn, die Mittel werden zur Unterstützung bei der Behandlung eingesetzt. Somit kann die Wirkung der Behandlung eventuell noch verstärkt werden. Sollten Sie solche Mittel einsetzen, kann es in der Regel nicht zu einer Verschlechterung der Symptome führen. Deshalb sollte die parallele Anwendung zu herkömmlichen Mitteln kein Problem darstellen, wenn Sie damit Ihren Fußpilz behandeln.

 

Weitere Tipps zur Behandlung und als Vorsorge

Es gibt einige grundlegende Tipps, die Sie beachten sollten, während Sie Ihren Fußpilz behandeln. Diese Tipps sorgen dafür, dass sich der Pilz nicht weiter ausbreiten kann und verhindert die Ansteckungsgefahr für andere Personen und weiteren Hautstellen bei Ihnen selbst.

 

Beachten Sie folgende Hinweise während Ihres Fußpilzbefalls:

  • Trocknen Sie sich die Füße nach jedem Waschen gut ab
  • Teilen Sie niemals Handtücher, Nagelscheren oder Bettwäsche mit anderen Personen
  • Waschen Sie Socken, Handtücher und Bettwäsche bei mindestens 60 °C
  • Gehen Sie niemals barfuß an öffentlichen Orten, wie Duschräumen, Schwimmhallen, Saunen oder Hotelanlagen
  • Tragen Sie Baumwollsocken und vermeiden Sie synthetische Fasern
  • Lassen Sie Ihre Schuhe gut auslüften und tragen Sie diese niemals mehrere Tage in Folge

 

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, verhindern Sie nicht nur die Ansteckung anderer Personen, sondern auch einen erneuten Befall, nachdem Sie Ihren Pilz erfolgreich bekämpft haben.

 

Fazit

Es gibt unzählige Mittel zur Behandlung eines Pilzbefalls. Sie sollten sich auf die Mittel verlassen, die Ihnen entweder vom Arzt empfohlen werden oder aber wissenschaftlich bestätigte Wirkungen gegen Fußpilz aufweisen. In der Regel müssen Sie bei einem Befall nicht zum Arzt gehen, wenn Sie sich der Symptome sicher sind und können eine Therapie somit bequem von zu Hause aus durchführen.

 

Wenn Sie sich jedoch insgesamt unsicher sind, wie Sie Fußpilz behandeln sollen, ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt zu kontaktieren. Wenn Ihnen dieser den Befall bestätigt hat, können Sie immer noch entscheiden, welche Behandlung Sie durchführen möchten und ob Sie diese in Verbindung mit dem Arzt oder allein anwenden. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel helfen konnten und Sie somit, vielleicht schon heute, mit einer erfolgreichen Therapie beginnen können.


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